Zum Hauptinhalt springen

Tel.: 033200 528 582 - Mobil: 0173 56 39 808

Schlagwort: unternehmenswebsite

Oliver Vack Online Marketing

Google DMA: Neue Suchergebnisseiten in Europa – mit eigenem Bereich für direkte Anbieter

Google hat am 8. September 2026 dokumentiert, wie die Suchergebnisseite im Europäischen Wirtschaftsraum bei bestimmten Anfragen aussieht – also in der EU sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein. Wer nach Hotels, Flügen, Fernbus, Bahn oder Produkten sucht, sieht dort zwei eigene Bereiche: einen für Vergleichs- und Buchungsportale, einen für die Anbieter selbst. Das Stichwort Google DMA steht für diesen Umbau. Die Portal-Bereiche begründet Google mit dem Digital Markets Act, dem EU-Regelwerk für große Plattformen.

Google DMA: Was das für Ihren Betrieb bedeutet

Entscheidend ist der zweite Bereich. Dort listet Google direkte Anbieter, zum Beispiel ein einzelnes Hotel, ein Ladengeschäft oder einen Installateur. Die Hürde ist niedrig: Der Betrieb bietet selbst an, wonach gesucht wird, und Google kann die Website lesen. Zusätzliche Daten, ein Formular oder eine Gebühr nennt Google dafür nicht.

Betroffen ist aber nicht jeder. Die Bereiche gibt es nur bei bestimmten Anfragetypen. Ein Maschinenbauer mit Projektgeschäft wird sie kaum zu sehen bekommen. Ein Hotel, ein Händler mit Produktseiten oder ein Handwerksbetrieb mit Ladengeschäft dagegen schon.

Nachtrag vom 22. September 2026: Google hat seine Dokumentation am 18. September erweitert. Beide Bereiche – der für Vergleichs- und Buchungsportale und der für die Anbieter selbst – sind seitdem auch für die Suche nach Betrieben vor Ort vorgesehen, nicht mehr nur für Hotels, Flüge, Fernbus, Bahn und Produkte. Der Bereich für die Anbieter erscheint nur zusammen mit dem Portal-Bereich. Eine Stichprobe auf google.de am 22. September, Standort Brandenburg: Bei „Hotels Potsdam“ waren beide Bereiche zu sehen, bei „Heizungsbauer Teltow“, „Friseur Potsdam“ und „Restaurant Berlin Mitte“ nicht.

Was Sie prüfen können

Die eine Frage lautet: Kann Google Ihre Website vollständig lesen? Seiten, die per robots.txt oder noindex gesperrt sind oder hinter einer Anmeldung liegen, bleiben außen vor. Das lässt sich in der Search Console nachsehen, Googles kostenlosem Auswertungsdienst für Website-Betreiber. Dort zeigt sich in einigen Wochen auch, ob sich Impressionen und Klicks verschieben.

Die andere Frage: Lohnen die neuen Karussells mit strukturierten Daten? Strukturierte Daten sind maschinenlesbare Zusatzangaben im Quelltext. Diese Karussells laufen als Beta und brauchen eine Übersichtsseite mit mehreren Einträgen, Links zu Detailseiten und ein Antragsformular. Das passt zu einem Shop mit Kategorieseiten. Für eine einzelne Firmenwebsite ist es kein Thema.

Hintergrund

Die EU-Kommission hatte Google im März 2025 vorläufig mitgeteilt, dass sie eine Bevorzugung eigener Dienste in der Suche sieht. Abgeschlossen war das Verfahren damit nicht. Google schreibt selbst, die Bereiche für Vergleichsseiten seien eine Folge des Digital Markets Act. Einen Starttermin je Land und Zahlen zur Verteilung der Klicks nennt Google nicht. Neben den beiden Bereichen dokumentiert Google noch drei Karussells: für Wetter, Sport, Finanzen und Übersetzung, für Jobportale und das genannte mit strukturierten Daten.

Wie eine Website für Google und KI-Assistenten aufgebaut wird, steht auf der Seite Online Marketing. Zur Sichtbarkeit in ChatGPT gibt es eine eigene Meldung. Möchten Sie wissen, ob Ihre Website für Google vollständig lesbar ist, erreichen Sie mich telefonisch oder per E-Mail – das Erstgespräch ist kostenfrei.

Quellen: Google Search Central, „Regional differences in Search experience“, „Aggregator unit in Google Search“ und „Supplier unit in Google Search“ (Stand 18. September 2026), „Structured data carousels (beta)“ (Stand 11. September 2026), Änderungsprotokoll vom 8. und 18. September 2026 (alle CC BY 4.0); Google, „Complying with the Digital Markets Act“ (Oliver Bethell, 5. März 2024); Europäische Kommission, Pressemitteilung IP/25/811 (19. März 2025); Eurostat-Glossar „European Economic Area“. Stand: 22. September 2026, Oliver Vack Online Marketing. Keine Rechtsberatung, Angaben ohne Gewähr.

seo, unternehmenswebsite, website

Gazono-Website auf einem Laptop: Golfspieler beim Abschlag im Sonnenuntergang, darüber der Schriftzug Gazono

Was macht eine gute Website aus? Ein Versprechen, das Sie halten

Was macht eine gute Website aus: mehr Werbung, größere Worte? Viele Betriebe investieren genau dort und wundern sich, dass trotzdem kaum Anfragen kommen. Der Marketing-Autor Seth Godin nennt im Gespräch mit Chris Allen (The Entrepreneur’s Studio, April 2026) den Grund. Eine Marke wächst aus dem, was Kunden über einen Betrieb weitererzählen. Was der Betrieb über sich selbst verbreitet, zählt dabei wenig. Ihre Website ist der Ort, an dem Kunden und Bewerber dieses Versprechen zuerst prüfen.

Godin sagt das seit Jahrzehnten; neu ist, dass inzwischen auch KI-Assistenten mitlesen und Anbieter vergleichen. Hier lesen Sie, woran Sie eine gute Website erkennen, warum der niedrigste Preis teuer wird und welche Kennzahlen zählen. Am Ende steht ein Praxis-Check mit fünf Fragen für Ihren eigenen Auftritt.

Eine gute Website ist ein Versprechen, kein Logo

Kurzantwort: Eine gute Website gibt ein klares Versprechen und belegt es. Sie zeigt in wenigen Sekunden, wofür Ihr Betrieb steht und was Kunden und Bewerber erwarten dürfen. Den Beleg liefern echte Projekte und überprüfbare Aussagen. Design, Inhalte und Technik sind Mittel zum Zweck. Der Maßstab ist Vertrauen.

Godin unterscheidet Marke und Logo mit einem einfachen Bild: Würde Nike ein Hotel eröffnen, hätte jeder sofort eine Vorstellung davon. Kündigt eine Hotelkette Turnschuhe an, hat niemand eine. Eine Marke ist eine Erwartung, ein Logo nur ein Zeichen. Das gilt für den Weltkonzern genauso wie für einen kleinen Betrieb in Brandenburg. Wer Ihre Website öffnet, stellt genau diese Frage: Was darf ich hier erwarten? Floskeln wie „schnell, zuverlässig, fachgerecht“ stehen wortgleich bei jedem Wettbewerber und beantworten sie deshalb nicht. Eine Antwort geben Ihre Projekte und die Inhalte, mit denen Sie über Ihre Arbeit schreiben.

Wie das konkret aussieht, zeigt meine Fallstudie zu Ademotec. Für den Hersteller von Solar-Unterkonstruktionen habe ich einen Online-Katalog gebaut. Jede Variante ist dort mit Datenblatt und Rendering auffindbar. Genau das prüft ein Einkäufer, bevor er anfragt. Die Seite löst dieses Versprechen jeden Tag ein. Weitere Projekte stehen auf meiner Referenzen-Seite.

Vertrauen entsteht, wenn Sie Zusagen halten, gerade die unbequemen

Godin erzählt im Podcast von einer Brillenbestellung. Die gelieferte Brille stimmte nicht ganz. Nach zwanzig Minuten kam eine Antwort, ein Optiker meldete sich, und man sagte zu, es in Ordnung zu bringen. Für Godin wiegt dieser eine Moment mehr als jede Werbung in der Super-Bowl-Pause. Vertrauen entsteht in dem Moment, in dem etwas schiefgeht und Sie es in Ordnung bringen.

Für eine gute Website heißt das: Versprechen Sie nur, was Ihr Alltag hält. Steht dort, dass Sie persönlich antworten, muss das stimmen. Deshalb beantworte ich Anfragen selbst, in der Regel noch am selben Tag. Braucht Ihre Frage eine Recherche, haben Sie die Antwort spätestens nach 48 Stunden. Ein kleines Versprechen, das ich halte, wiegt schwerer als ein großes, das ich brechen muss.

Warum der niedrigste Preis am Ende teuer wird

Eine Ausschreibung, drei Angebote, und der Einkäufer sortiert nach der letzten Zeile. Wer Kunden keinen anderen Grund gibt, verkauft über den Preis. Das funktioniert genau so lange, bis ein Wettbewerber weniger verlangt. Godin ergänzt einen Gedanken, der schon heute greift. Wenn eine KI einkauft und nichts als den Preis messen kann, gewinnt schlicht die niedrigste Zahl. Dieses Rennen nach unten kann ein Betrieb mit Fachkräften und ordentlichen Löhnen nicht gewinnen. Er muss es auch nicht.

Die Alternative: bei der richtigen Zielgruppe als die eine glaubwürdige Empfehlung auftauchen. Im Gespräch unter Kollegen ebenso wie bei Google und in KI-Antworten. Godin nennt dafür einen Weinhändler, der nach seinen Angaben mit 130.000 E-Mail-Abonnenten über 30 Millionen Dollar im Jahr umsetzte. Der erklärte irgendwann öffentlich, keine neuen Abonnenten mehr aufzunehmen. Es reichte. Godins Satz dazu würde ich jedem Betrieb an die Werkhalle schreiben:

„Wenn Sie Ihre Kunden wählen, wählen Sie Ihre Zukunft.“

Welche Kennzahlen zählen und welche täuschen

Ob eine Website gut ist, erkennen Sie nicht an Seitenaufrufen. Bei Ademotec habe ich nach dem Relaunch zwei Zahlen verglichen, Juni zu Juni. Die Impressionen bei Google lagen laut Search Console zwei- bis dreimal so hoch wie im Vorjahr. Impressionen zählen, wie oft eine Seite in den Suchergebnissen erscheint. Die Anfragen per E-Mail und Telefon haben sich im selben Zeitraum etwa vervierfacht. Die zweite Zahl war die, die der Geschäftsführer sehen wollte.

In vielen Betrieben wird trotzdem gemessen, was leicht zu messen ist: Seitenaufrufe und Follower. Godin nennt das falsche Stellvertreter und bringt sein eigenes Beispiel. Er hat 400.000 Instagram-Follower. Zeigt er dort ein neues Buch, kaufen es etwa zwölf Leute. Die Zahl sieht gut aus und bedeutet nichts. Auch Platz 1 bei Google ist erst dann etwas wert, wenn daraus Anfragen werden.

Zählen Sie, was eine Handlung auslöst: Anfragen von passenden Kunden und Bewerbungen auf Ihre Stellen. Und Kunden, die wiederkommen. An diesen Zahlen lasse ich meine Arbeit messen. Ein Geschäftsführer sollte sie sehen, bevor er das nächste Werbebudget freigibt.

Vier technische Grundlagen, ohne die das Versprechen nicht ankommt

Eine gute Website transportiert ihr Versprechen auch technisch. Vier Dinge prüfe ich bei jeder Website zuerst:

  1. Auf dem Handy: Lädt die Seite ohne spürbare Wartezeit, sind Text und Formulare mit dem Daumen bedienbar? Einkäufer und Bewerber lesen unterwegs.
  2. Zwei Klicks: Leistung, Referenzen, Kontakt und Karriere müssen in höchstens zwei Klicks erreichbar sein. Die Karriereseite fehlt in dieser Reihe am häufigsten.
  3. Barrierefreiheit: Kontraste, Tastaturbedienung, Alternativtexte. Für Betriebe mit Online-Shop oder Online-Buchung seit dem 28. Juni 2025 Pflicht (BFSG); wen es trifft, steht im Ratgeber zur Barrierefreiheit.
  4. Pflege: Ein Messetermin aus dem vorletzten Jahr auf der Startseite sagt mehr über Ihren Betrieb, als Ihnen lieb ist.

Wie eine Website bei mir entsteht, mit Ablauf und Kosten, steht auf der Seite Website für Unternehmen.

Fünf Fragen an Ihre eigene Website

Ob Ihre Website gut ist oder nur existiert, prüfen Sie in zehn Minuten:

  • Versprechen: Steht in den ersten Sekunden, wofür Ihr Betrieb steht? So konkret, dass kein Wettbewerber es wortgleich übernehmen könnte?
  • Beleg: Zeigen Sie echte Projekte mit Namen und Zahlen, wo andere nur behaupten?
  • Weitererzählbarkeit: Gibt die Seite Besuchern etwas, das sie einem Kollegen erzählen? Godin nennt das „Purple Cow“: das Bemerkenswerte, über das man spricht.
  • Alltagstest: Hält Ihr Betrieb, was die Seite verspricht, vom Rückruf bis zum Termin?
  • Messung: Zählen Sie Anfragen und Bewerbungen von passenden Kunden oder nur Seitenaufrufe?

Zögern Sie bei zwei Fragen, lohnt sich der Blick von außen. Ich mache das für den technischen Mittelstand in Brandenburg, aus dem Raum Potsdam. Für Handwerksbetriebe habe ich die Anforderungen gesondert beschrieben: Website für Handwerker.

Häufige Fragen zu Marke und Website

Woran erkenne ich, ob meine Website Vertrauen aufbaut?

An Handlungen: Anfragen von passenden Kunden, Anrufer, die sich auf Ihre Inhalte beziehen, Bewerbungen über die Karriereseite. Kommen zwar Besucher, aber keine Reaktionen, fehlt meist ein klares Versprechen oder der Beleg dafür. Dann hilft kein zusätzliches Werbebudget, sondern bessere Substanz auf der Seite selbst.

Sind Follower und Klickzahlen gute Kennzahlen?

Nur als Nebengeräusch. Sie zeigen Aufmerksamkeit, aber keine Kaufabsicht. Aussagekräftiger sind Anfragen, Rückrufe, angenommene Angebote und Bewerbungen. Wer diese Zahlen misst, sieht nach wenigen Wochen, welche Seiten für den Betrieb arbeiten. Und wo sich Nacharbeit lohnt, bevor neues Werbebudget fließt.

Was bedeutet „Marke“ für einen kleinen Betrieb?

Die Erwartung, die Ihr Name weckt, bei Kunden und Bewerbern. Sie entsteht aus gehaltenen Zusagen und einem Auftritt, der vom ersten Google-Treffer bis zur Rechnung derselbe bleibt. Ein großes Werbebudget brauchen Sie dafür nicht, wohl aber Klarheit darüber, wofür Ihr Betrieb steht und wofür nicht. Eine gute Website zeigt genau das.

Gilt das auch für die KI-Suche (GEO, Optimierung für KI-Suche)?

Ja. Wer in KI-Antworten empfohlen werden will, braucht belegte, widerspruchsfreie Inhalte, im Kern dieselben Eigenschaften, die Menschen überzeugen. Von Tricks, die KI-Antworten manipulieren sollen, hält Godin nichts, und ich auch nicht.

Mehr dazu, wie ich Betriebe für Google und KI-Assistenten sichtbar mache: Online Marketing.

Wenn Sie beim Lesen an Ihre eigene Website gedacht haben: Schicken Sie mir den Link. Ich sage Ihnen, welches Versprechen sie heute abgibt, und ob Ihr Betrieb genau dieses halten will.

Quelle: Seth Godin im Gespräch mit Chris Allen, The Entrepreneur’s Studio, Staffel 4 Folge 1, 14. April 2026 (Video, Transkript). Zitate aus dem Englischen übersetzt; die Zahlen zum Weinhändler und zu den Instagram-Followern sind Godins eigene Angaben. Ademotec: eigene Fallstudie von Oliver Vack Online Marketing; Impressionen aus der Google Search Console, Anfragen per E-Mail und Telefon gezählt, Vergleich Juni zu Juni. BFSG-Hinweis: Stand September 2026, Angaben ohne Gewähr; Einzelheiten im Ratgeber.

geo, unternehmenswebsite, webdesign, website

Ademotec-Website auf Laptop und Smartphone: Überschrift PRODUKTKATALOG mit Produktzeichnungen, ADEMOTEC-Logo oben

Fallstudie Ademotec: Online-Katalog und SEO für einen Hersteller von Solar-Unterkonstruktionen

Wie wird aus einer Firmenwebsite ein nutzbarer Online-Katalog, der Fachkunden die Auswahl erleichtert? Am Beispiel der Ademotec GmbH, einem Hersteller von Solar-Unterkonstruktionen aus Brandenburg, zeige ich, wie Aufbau, Produktbilder, Texte und SEO zusammenspielen.

Ein Hersteller mit vielen Varianten

Ademotec entwickelt und produziert Montagesysteme für Photovoltaik, also Solar-Unterkonstruktionen: Dachhaken, Modulklemmen, Schienen und Komplettsysteme wie Shora 4S. Verkauft wird direkt an Großkunden und über ein Händlernetz. Das bedeutet viele Varianten, technische Details und Datenblätter. Einkauf, Montageleitung und Vertrieb vergleichen Bauteile und brauchen Bild und Datenblatt sofort. Eine reine Angebotsseite leistet das nicht.

Produkte auffindbar machen — und bei Google sichtbar

Gesucht war eine Website, die Produkte strukturiert auffindbar macht und technische Informationen ohne Umweg zeigt. Und die bei Google gefunden wird — in Brandenburg und im Raum Potsdam. Aus der Firmenseite sollte ein echter Online-Katalog werden, den Fachkunden im Alltag nutzen.

Was muss ein Online-Katalog für Solar-Unterkonstruktionen leisten?

Er muss Varianten vergleichbar zeigen, Datenblätter sofort bereitstellen und für Google lesbar sein. Bei Ademotec habe ich das über vier Bausteine gelöst:

Konsistente Produktbilder durch Rendering

Die Produktbilder sind keine Fotos, sondern von mir gerendert. Ich habe die Materialien selbst angelegt, damit Aluminium echt nach Aluminium aussieht. Dazu kommen isometrische Ansichten und ein festes Setup aus Material, Licht und Kameraposition. So bleiben alle Varianten vergleichbar, und neue Produkte fügen sich nahtlos ein. Bei wechselnder Belichtung würde Aluminium mal hart, mal matt wirken — das verfälscht den Vergleich.

Produkttexte, die Fragen vorwegnehmen

Jede Beschreibung beginnt mit einer kurzen Funktionszeile (etwa Dachtyp oder Untergrund), dann folgen Spezifikationen in fester Reihenfolge, dann Anwendungshinweise. Ohne Marketing-Sprech. So findet der Einkauf die Variante, die Technik die Details.

Aufbau: Bilder und Datenblätter sofort sichtbar

Die Katalog-Startseite führt über Kacheln in die Kategorien. Auf der Produktseite stehen Bildgalerie und Datenblatt-Download oben — an immer derselben Stelle. Das spart Suchen, am Desktop wie auf dem Handy.

SEO und Technik

Saubere Titel, sprechende URLs, Breadcrumbs und interne Verlinkung machen Katalog und Produkte für Google lesbar. Die regionale Einordnung (Brandenburg, Raum Potsdam) ist in den Text eingebunden, keine angehängte Keyword-Liste. Komprimierte Renderings und Lazy Loading halten die Ladezeit niedrig.

Was sich nach dem Relaunch verändert hat

Nach dem Umbau zogen die Zahlen deutlich an. Die Sichtbarkeit bei Google (Impressionen) hat sich nahezu verdreifacht, die Anfragen etwa vervierfacht. Solche Werte schwanken im Solargeschäft saisonal — im Winter wird kaum gebaut —, der Trend war aber eindeutig.

Über die Website hinaus

Zum stimmigen Auftritt gehörte mehr als die Website. Auch den Messestand von Ademotec habe ich passend zum Webauftritt gestaltet. Dazu kamen die druckbaren Prospekte und Datenblätter für die Messe. Online und vor Ort ergaben so ein stimmiges Gesamtbild. Besonders beim i-Shelter habe ich danach eine deutlich höhere Nachfrage gesehen.

Häufige Fragen zum Online-Katalog

Was bringt ein Online-Katalog gegenüber einer normalen Produktseite?

Ein Katalog ordnet Varianten nach Produktlogik und stellt Bild und Datenblatt an fester Stelle bereit. Fachkunden vergleichen so schneller und finden Spezifikationen ohne Rückfrage. Eine reine Produktseite listet auf, ein Katalog führt zur Entscheidung. So sinken Rückfragen, und der Vertrieb spart Zeit.

Eignet sich ein Online-Katalog auch für kleinere Hersteller?

Ja. Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Zahl der Varianten und Datenblätter. Schon bei wenigen Produktfamilien lohnt sich eine klare Struktur mit konsistenten Bildern. Den Umfang stimme ich auf Ihr Sortiment ab, damit auch ein kleiner Katalog professionell wirkt.

unternehmenswebsite, website, website brandenburg, website potsdam, website unternehmen

Retesol-Website auf Laptop und Smartphone: Lagerhalle mit Regalen und einer Person in Warnweste, Überschrift Photovoltaik Großhandel

Webdesign Potsdam: Website und SEO für Betriebe aus der Region

Webdesign Potsdam heißt bei mir: Ich plane und baue die Website, richte das Google-Unternehmensprofil ein und lese danach in der Search Console ab, was ankommt. Ich bin Oliver Vack (Oliver Vack Online Marketing) und arbeite in Nuthetal, südlich von Potsdam. Wer einen Webdesigner für Potsdam sucht, findet hier, was ich für Betriebe aus der Region konkret mache. Ich arbeite vor allem für Handwerks- und Technikbetriebe, den technischen Mittelstand in Brandenburg. Ziel ist, dass diese Betriebe bei Google und in KI-Assistenten gefunden werden, von Kunden wie von Bewerbern.

Wie ich Websites plane und baue, steht auf der Seite Website für Unternehmen. Hier geht es um das, was regional dazukommt.

Was ich für Betriebe der Region mache

Website neu bauen oder überarbeiten

Ich baue Ihre Website mit WordPress. Die Texte schreibe ich, die Fotos mache ich in Ihrem Betrieb; gute vorhandene Bilder nutze ich mit. Häufig ist die bestehende Seite der Ausgangspunkt für die Inhalte. Für einen Hersteller von Solar-Unterkonstruktionen, einen Solargroßhändler und einen Solarteur habe ich die Website neu aufgesetzt; die alte lief weiter, bis die neue fertig war und die Domain umzog. Wie das beim Hersteller lief, steht in der Fallstudie zum Online-Katalog.

SEO für Potsdam und das Umland

Ich prüfe, mit welchen Begriffen Kunden aus der Region nach Ihrer Leistung suchen und wie oft. Daraus entstehen Seiten, die diese Suchen beantworten. Der Ort steht dort, wo er für den Sucher eine Rolle spielt. Was danach passiert, lese ich in der Google Search Console ab: bei welchen Suchanfragen Ihre Seite erscheint und welche Seiten Klicks bekommen. Auf Wunsch erkläre ich Ihnen diese Zahlen so, dass Sie sie ohne Vorkenntnisse verstehen. Dazu kommt die Technik, etwa Ladezeit und saubere Seitentitel.

Google-Unternehmensprofil einrichten und pflegen

Bei Suchen wie „Heizungsbau Michendorf“ zeigt Google meist oben eine Karte mit drei Einträgen. Wer dort erscheint, entscheidet Google nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil ist dafür die Voraussetzung. Ich richte das Profil ein oder bringe es in Ordnung: passende Kategorien, Öffnungszeiten, Fotos aus dem Betrieb, Beiträge. Firmenname, Adresse und Telefonnummer stehen dort exakt so wie auf der Website. Stimmen die Angaben nicht überein, zeigt Google das Profil bei passenden Suchen womöglich gar nicht.

Domain, Hosting, Backups

Domain-Umzug oder Neuregistrierung und das Hosting richte ich ein. Verträge und Zugänge laufen auf den Namen Ihres Betriebs. Sicherungen und Updates gehören zur laufenden Betreuung, wenn Sie sie buchen. Wie die Pflege abläuft, lesen Sie auf der Online-Marketing-Seite.

Wann gehört der Ort in den Suchbegriff?

Immer dann, wenn Ihre Kunden ihn mitsuchen. Einen Dachdecker oder einen Abschleppdienst sucht man mit Ort, weil der Anfahrtsweg entscheidet. Einen Hersteller von Spezialbauteilen suchen Einkäufer meist ohne Ort. Die Region bleibt trotzdem auf der Seite, wie beim Hersteller aus der Fallstudie. Welche Begriffe Ihre Seiten tragen, entscheidet das gemessene Suchvolumen. Welche Struktur für Ihren Betrieb sinnvoll ist, sage ich Ihnen vorab.

SEO-Agentur in Potsdam gesucht?

Ich arbeite allein, ohne Projektleitung dazwischen. Im Kern bekommen Sie eine Keyword-Recherche für Ihre Leistungen und Ihre Region. Dazu überarbeitete oder neue Seiten, technische Korrekturen und das Google-Unternehmensprofil. SEO braucht Monate, bis es trägt; wie Google-Anzeigen diese Zeit überbrücken, erkläre ich auf der Online-Marketing-Seite.

Gefunden werden, wenn Kunden die KI fragen

Ein Kunde fragt ChatGPT oder Gemini: „Wer wartet Druckluftanlagen im Raum Potsdam?“ Der Assistent nennt eine Handvoll Betriebe mit Name, Ort und Spezialgebiet. Google empfiehlt dafür keine Sondertechnik. Was zählt: eine Website, auf der eindeutig steht, was Sie machen, wo Sie arbeiten und wer dahintersteht. Dazu ein gepflegtes Unternehmensprofil. Das nennt sich GEO (Optimierung für KI-Suche). Wie SEO und GEO zusammenspielen, steht auf der Online-Marketing-Seite.

Referenzen aus der Region

Handwerk und Industrie stehen auf der Referenzseite ohne Ortsangabe. Hier die Projekte aus dem Raum Potsdam, deren Ort schon im Namen steckt:

  • Jobcenter Teltow-Fläming – barrierefreie Behördenwebsite (WCAG 2.1 AA), Fallstudie lesen
  • Restaurant Philippsthal – Gastronomie-Website in Nuthetal
  • Briesen Solar – Website für ein Solarprojekt
  • Ajax Eichwalde 2000 e.V. – Sportverein

Alle Projekte aus Solar, Industrie, Handel und Dienstleistung finden Sie unter Referenzen.

Erstgespräch, Fotos und Einweisung vor Ort

Nuthetal grenzt südlich an Potsdam. Das Erstgespräch findet nach Absprache bei Ihnen im Betrieb oder am Telefon statt. Fototermin und Einweisung mache ich bei Ihnen vor Ort. Dazwischen läuft die Abstimmung per Telefon oder E-Mail: Sie sehen Zwischenstände online und geben frei, wenn es passt.

Häufige Fragen zu Webdesign Potsdam und SEO

Was kostet eine Website für einen Betrieb in Potsdam?

Bei mir ab 3.000 Euro. Was den Preis bestimmt, was monatlich dazukommt und wie das Angebot entsteht, steht auf der Seite Website für Unternehmen. Für Betriebe im Raum Potsdam kommt keine Anfahrt für Fototermin und Einweisung dazu. Das Erstgespräch ist kostenfrei.

Wie lange dauert es bis zum Livegang?

Rechnen Sie mit vier bis acht Wochen ab Freigabe des Konzepts, bei größerem Umfang länger. Der größte Zeitfaktor liegt beim Betrieb selbst. Wer Grundinformationen liefert, Entscheidungen trifft und den Fototermin früh legt, ist früher live. Entscheidungen, die liegen bleiben, verlängern jedes Projekt. Ich sage Ihnen zu Beginn, welche Zuarbeit wann gebraucht wird.

Lohnt sich SEO mit Ortsbezug auch für Hersteller, die bundesweit verkaufen?

Ja, aber anders gewichtet. Für Hersteller und Zulieferer baue ich Seiten, die über die Region hinaus gefunden werden: Fachbegriffe und Produkte stehen vorn, der Standort bleibt sichtbar. Ein Hersteller von Solar-Unterkonstruktionen und ein Solargroßhändler aus meiner Kundschaft sind Beispiele dafür. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt trotzdem in Brandenburg, weil ich dort vor Ort sein kann.

Brauche ich für Potsdam, Teltow und Werder je eine eigene Seite?

Nein. Seiten, die sich nur im Ortsnamen unterscheiden, stuft Google als Brückenseiten ein; auch Textblöcke mit Städtelisten gelten als Spam. Sinnvoll ist eine Seite je Leistung, auf der das Einzugsgebiet einmal klar benannt ist. Eine eigene Ortsseite lohnt nur, wenn Sie dort einen echten Standort oder ein eigenes Team haben.

Was gehört ins Google-Unternehmensprofil, was auf die Website?

Ins Profil gehören die Fakten: Kategorie, Öffnungszeiten, Adresse, Telefon, aktuelle Fotos und kurze Beiträge. Auf die Website gehört alles, was erklärt: Leistungen im Detail, Referenzen, Ansprechpartner, Stellenangebote. Das Profil bringt Sie auf die Karte, die Website überzeugt danach. Was speziell auf die Website eines Handwerksbetriebs gehört, steht im Beitrag Website für Handwerker.

Quellen: Google-Hilfe „So verbessern Sie Ihr lokales Ranking“ (Relevanz, Entfernung, Bekanntheit) und Richtlinien für Unternehmensprofile · Google Search Central, Leitfaden zur KI-Suche (Stand Juli 2026) und Spam-Richtlinien (Brückenseiten, Städtelisten). Abgerufen im September 2026.

seo, unternehmenswebsite, webdesign, website, website brandenburg, website potsdam